Standessymbole

Ein Turnier ist ein Ort um sich zu zeigen, um zu protzen, um sich zu beweisen und auch zu prahlen. Nicht nur mit der Fertigkeit und dem Geschick an der Waffe oder der Eleganz beim Tanz, sondern auch mit dem Reichtum und den Insignien von Macht und Stand.

 

Gerade für den Ritter gibt es viele Standessymbole. Die folgenden Beispiele sind kein Muss oder eine Bedingung für deine Teilnahme an der Con, sondern nur eine Inspiration oder eine Sammlung von Ideen.

Schwert und Schwertscheide

Das Schwert ist die klassische Waffe des Ritters. Zwar mag mancher einen Streitkolben tragen und die Axtfelser Ritter führen lieber eine Streitaxt, doch die meisten haben das klassische Ritterschwert im Sinn. Sofern ihr ein solches führt, solltet ihr über eine passende Scheide verfügen. Dazu hier ein Link aus dem LARP-Wiki, für die Bauanleitung einer Linothoraxschwertscheide.

Schwertgurt

Ein Schwert trägt man nicht auf dem Rücken, höchstens als kachuanesischer Freischärler. Der klassische Ritter trägt es an der Hüfte am Schwertgurt, der ihm bei seinem Ritterschlag umgegürtet wurde.

Sporen

Die Sporen zeigen jedem, dass der Ritter zu Pferd kämpft, zwar ist dies im LARP eher selten der Fall, doch viele Ritterspieler nutzen ein Paar Sporen gerne um dennoch den Eindruck zu erzeugen.


Handschuhe

Die gefingerten Handschuhe, oft am Gürtel getragen, sind nicht nur ein Symbol für Wohlstand, sondern auch zugleich noch eine schöne Ergänzung für die ritterliche Bekleidung. Desweiteren kann man in dem man den “Handschuh wirft” auch gestenreich die Forderungen gegen einen anderen Ritter aussprechen. Zu beachten ist allerdings, dass ein Turnierwettstreit ein Wettstreit der Ehre zwischen den Edlen ist. Einen Handschuh wirft man nur, wenn man ein Duell erwirken will, weil man seine Ehre vom Beworfenen als verletzt ansieht.

Almosenbeutel

Ein Almosenbeutel am Gürtel präsentiert den noblen Spender und die vermögende Dame. Nicht nur so kann man seine Großzügigkeit gegenüber dem einfachen Volk zeigen, nein, es können auch Silber für den Lustknaben oder das Kupfer für den Knecht aufbewahrt werden, der den Ritter nach dem Buhurt zum Knochenrenken getragen hat.