Dokumente

Die Ritterschlagsurkunde ist ein durchaus wichtiges Dokument, welches einen Ritter auch als einen solchen ausweist. Generell gibt sie darüber Aufschluss in welchem Jahr der Ritter geschlagen und welches Wappen ihm verliehen wurde. Auch die Angabe, wer der Rittervater war, ist denkbar.

 

Spieltechnisch kommt die Ritterschlagsurkunde bei der Anmeldung zum Turnier zum tragen. Denn mit diesem beweist der Ritter, dass er den entsprechenden Stand besitzt, welches ihn zur Turnierteilnahme legitimiert. Alternativ kann der Ritter auch ein anderes Dokument bei der Anmeldung vorzeigen, aus dem hervorgeht, dass er die Ritterwürde besitzt. Beispiele wären hier sein Stammbaum oder eine Lehnsurkunde. Möglich ist es auch anhand von beurkundeten Turnierteilnahmen, eigenen und im Familienstammbaum oder seinem Adelsbrief seine eigene Würde zum Turnier zu belegen.

 

Wichtig ist aber, dass dort drin explizit erwähnt wird, dass der Besitzer ein Ritter ist. Adelig zu sein reicht für die Teilnahme am Turnier nicht aus.

 

Natürlich gibt es mehrere Möglichkeiten eine Ritterschlagsurkunde anzufertigen. Mindestens sollte diese jedoch ein am Computer erstelltes Dokument sein und auf entsprechendem Papier (bitte kein rein weißes Papier!) ausgedruckt werden. Schöner wäre natürlich ein mit Tusche handgeschriebenes Dokument mit Wappen und Siegeln.

 

Ein Beispiel für den Text einer Ritterschlagsurkunde:

 

"Wir, Felian von Bärenstein-Galdifei, durch Archon Thorus Gnaden Herzog von Falkenstein, nehmen mit großer Freude Herrn Therion Esimiras in die Reihen der Ritterschaft des Herzogtums Falkenstein auf. Durch unerschütterliche Treue und Aufopferung, sowie aufrichtige Ergebenheit gegenüber uns und dem Reich hat sich Herr Therion unser Huld und Gnade verdient. Aus diesem Grund erklären Wir durch die Uns übertragende Kraft die Zeit als Gemeiner des Herrn Therion Esimiras für beendet und erheben ihn feierlich mit allen Ehren, Priviliegien und Titeln in den Stand eines Ritters. Er soll sich aller Rechte, Freiheiten, Würden, Ehren und Standesrechte, die den Rittern nach den heiligen Gesetzen und bestätigten Gewohnheitsrechten zukommen, kraft herzöglicher Schenkung immerdar erfreuen.

 

Fürderhin soll er folgendes Wappen tragen: auf einem heraldischen Rundschild, welches durch eine aufsteigende eingebogene Spitze gespalten ist, zeigt im vorderen auf blauem Grund einen goldenen, rechtsblickenden, aufsteigenden Falken über goldener Mauer, im hinteren auf goldenem Grund ein in den Ecken gemauerten schwarzen Turm mit vier Zinnen über einer schwarzen Mauer mit Zinnen rechts und links und mit einem offenen Spitztor, darin in Gold eine grünbestielte blaue Traube und in der aufsteigenden Spitze auf schwarzem Grund eine goldene Sonne und mit innen verschachteltem Mond.

 

Gegeben zu Sankt Georg am 26 Juli des Jahres 7 n. T."